Clockify-Alternative für Freelancer: Zeit und Rechnungen 2026
Clockify oder SaaS Rebels? Vergleich von Zeiterfassung, Rechnungen, E-Rechnung und Tarifgrenzen für Selbstständige in Deutschland.

Kurzantwort: Clockify ist stark, wenn du vor allem Zeiten im Team erfasst. Der kostenlose Plan erlaubt laut Clockify-Tarifübersicht derzeit bis zu fünf Nutzer, aber keine Rechnungsstellung. Invoicing beginnt bei Standard. SaaS Rebels verbindet Zeiterfassung und Rechnungen schon im Free-Plan; strukturierte E-Rechnungen mit XRechnung oder ZUGFeRD sind hier eine Rebel-Pro-Funktion. Wähle nach deinem tatsächlichen Ablauf und prüfe die aktuellen Tarife vor dem Wechsel.
| Frage | Clockify | SaaS Rebels |
|---|---|---|
| Kostenlose Zeiterfassung | Ja, derzeit bis zu fünf Nutzer | Ja, innerhalb der Free-Grenzen |
| Rechnung aus erfasster Zeit | Ab Standard, laut Clockify | Im Rechnungsbereich möglich |
| XRechnung oder ZUGFeRD | In der offiziellen Funktionsübersicht nicht als deutsches E-Rechnungsformat ausgewiesen | Im Rebel-Pro-Plan |
| Schwerpunkt | Teams, Zeitberichte, Freigaben und Projektsteuerung | Solo-Arbeitsablauf mit Zeit, Kunden und Rechnung |
Tarif- und Funktionsstand: 01.10.2026. Preise und Limits können sich ändern; maßgeblich sind die verlinkten Tarifseiten.
Was Clockify gut kann
Clockify bietet Timer, manuelle Zeiteinträge, Projekte und Berichte. Im Free-Plan sind laut offizieller Planbeschreibung unbegrenzte Projekte und bis zu fünf Nutzer möglich. Für Teams, die zunächst nur Stunden dokumentieren, ist das ein brauchbarer Einstieg.
Ab Basic kommen unter anderem abrechenbare Sätze und CSV-/Excel-Exporte hinzu. Standard ergänzt Invoicing und wiederkehrende Rechnungen. Clockify nennt dafür auf seiner Preisseite 5,49 US-Dollar je Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung beziehungsweise 6,99 US-Dollar bei monatlicher Abrechnung. Diese US-Dollar-Preise sind keine Euro-Endpreise und hängen von Tarif, Region und Abrechnungszeitraum ab. Für Pro listet Clockify zusätzliche Projekt- und Teamfunktionen sowie die Wahl von Datenregionen.
Das Clockify-Hilfezentrum zum Abrechnen erfasster Zeit beschreibt den Import von Zeit und Ausgaben in Rechnungen. Für Teams mit Freigaben und detaillierten Berichten kann dieser Ablauf besser passen als ein bewusst schlankes Solo-Tool.
Wo deutsche Rechnungen eine eigene Prüfung brauchen
Eine PDF-Rechnung und eine strukturierte E-Rechnung sind seit 2025 umsatzsteuerlich nicht dasselbe. Die BMF-FAQ zur E-Rechnung nennen XRechnung und geeignete ZUGFeRD-Profile als mögliche strukturierte Formate; ein einfaches PDF gilt als sonstige Rechnung. Wenn du Clockify für deutsche B2B-Rechnungen einsetzen willst, prüfe vor dem Versand, ob die benötigten Angaben und das Format für genau deinen Umsatz und Empfänger vorliegen. Die offizielle Clockify-Planübersicht belegt Invoicing, aber keine deutsche XRechnung- oder ZUGFeRD-Ausgabe; wir stellen das daher nicht als gesicherte Produkteigenschaft dar.
Beim Versand gelten Übergangsfristen und Ausnahmen. 2025 und 2026 ist für betroffene inländische B2B-Umsätze noch eine sonstige Rechnung möglich; für ein PDF ist die Zustimmung des Empfängers erforderlich. Im Jahr 2027 kann die Übergangsregel bei einem Vorjahresumsatz des Ausstellers von höchstens 800.000 € weiter gelten. Ab 2028 ist bei den betroffenen Umsätzen grundsätzlich eine E-Rechnung nötig. Kleinbeträge und eigene Umsätze von Kleinunternehmern sind unter den gesetzlichen Voraussetzungen ausgenommen. Die BMF-FAQ erklären die Details; unser E-Rechnungsleitfaden hilft bei der Einordnung.
Was SaaS Rebels dafür anbietet
Im SaaS-Rebels-Rechnungsbereich kannst du Kundendaten übernehmen, abrechenbare Zeiteinträge zu Positionen machen, Rechnungen finalisieren und als PDF exportieren. Das Rechnungsmodul ist auch im Free-Plan verfügbar; die konkreten Nutzungsgrenzen stehen auf der Preisseite. Wenn dein Empfänger eine strukturierte E-Rechnung benötigt, bieten die Rechnungseinstellungen mit Rebel Pro XRechnung und ZUGFeRD. Ein Free- oder Rebel-PDF wird dadurch nicht automatisch zur E-Rechnung.
Die beiden Produkte rechnen unterschiedlich ab: Clockify-Tarife gelten je Nutzer, SaaS Rebels richtet sich auf den Solo-Arbeitsplatz. Eine pauschale Aussage „günstiger“ ohne gleiche Nutzerzahl, Abrechnungsart und benötigte Funktionen wäre irreführend. Entscheidend ist, ob du nur Zeitberichte, auch Rechnungen oder zusätzlich ein strukturiertes deutsches E-Rechnungsformat brauchst.
Welche Alternative passt zu dir?
- Clockify Free: Du willst bis zu fünf Personen Zeiten erfassen lassen und schreibst Rechnungen ohnehin anderswo.
- Clockify Standard oder Pro: Du brauchst Teamfunktionen, Freigaben oder Berichte und prüfst das Rechnungsformat separat.
- SaaS Rebels Free oder Rebel: Du arbeitest überwiegend allein und willst Zeit, Kundendaten und PDF-Rechnung in einem Ablauf nutzen.
- SaaS Rebels Rebel Pro: Du benötigst im gleichen Ablauf zusätzlich XRechnung oder ZUGFeRD.
Wenn du wechselst, exportiere deine Zeiten und prüfe, welche Daten das Zielsystem tatsächlich importieren kann. Lege Kunden und Projekte zuerst an und erstelle eine Testrechnung, bevor du einen laufenden Abrechnungsprozess umstellst. Plane keinen automatischen CSV-Import in SaaS Rebels ein, solange er in der Anwendung nicht angeboten wird.
Quellen, geprüft am 01.10.2026: Clockify-Pläne, Clockify-Preise, Clockify-Rechnungen aus Zeiten, BMF-FAQ zur E-Rechnung, SaaS-Rebels-Preise.